Stellen Sie sich einen Moment vor, Sie wüssten, dass Masken gegen Viren und Aerosole Unsinn sind.
Nicht „glauben, meinen, denken“, nein, Sie „wissen“ es. Mit 30 Jahren Wissen auf dem Gebiet der Aerosole und Gasströmungen, mit allem, was die Naturwissenschaften hergeben.
Wie, glauben Sie, würden Sie dann die meisten der Maßnahmen und Gesetze bewerten, die die Bundesregierung als Schutz gegen das Corona-Virus auf den Weg gebracht hat?
So geht es mir.

Wenn Sie offen sind, nicht eingelullt oder verängstigt durch die ständige Beschallung vor allem der öffentlich-rechtlichen Medien, dann können Sie es selber auch nachvollziehen.
Als am 27. April 2020 die Bundesregierung statt des Versprechens, die Maßnahmen wieder aufzuheben, die zu „Flatten the curve“ führten und dazu, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet wurde, die Maskenpflicht einführte, verstand ich die Welt nicht mehr. Damals ging es noch um die Allgemein-Masken, die selbstgebastelten oder irgendwoher besorgten Masken.
Zu dem Zeitpunkt hatten  alle ernstzunehmenden Wissenschaftler und Ärzte das Tragen von Masken in der Öffentlichkeit als nicht sinnvoll abgelehnt. Sogar der unsägliche Ärztepräsident Dr. Montgomery.
Es fiel auf, dass er und die anderen zunächst in den Medien nicht mehr auftauchten. Statt dessen wurden „Wissenschaftler“ vorgestellt, die aussagten, “vielleicht helfen die Masken ja ein bisschen“, oder „zusammen mit den anderen Maßnahmen“. Es waren Aussagen zu hören wie „wir wissen es nicht, aber wir sollten es in dieser furchtbaren Lage nicht ausschließen, sondern es besser einfach mit Masken versuchen“. Der früher von mir hochgeschätzte Deutschlandfunk hätte auch sagen können: Lasst es uns doch mit Ritterrüstungen gegen das Virus versuchen, es kann ja nicht schaden.
Mehr und mehr kehrten die Fachleute in die Medien zurück und sagten nun, dass die Masken “evtl. ein bisschen helfen” oder so ähnlich. Auch Dr. Montgomery wurde nach monatelanger Abwesenheit vom Bildschirm wieder gezeigt. Er erklärte, er habe seine Meinung geändert und glaube nun auch, dass Masken einen Sinn hätten. Seit dem ist er wieder ständig in den Medien und redet regierungskonform.

Es ist möglich, dass Masken z.B. in überfüllten U-Bahnen in London oder Tokio zur Grippezeit im Herbst und Winter, wenn jeder zweite hustet und schnieft, ihre Berechtigung haben. Wenn man sich beim Husten und Niesen nicht abwenden kann, ohne jemand anderen anzuniesen. Und man so eingequetscht ist, dass man nicht rechtzeitig nach seinem Taschentuch greifen kann.
Ich rede hier aber vom normalen Alltag und, ganz wichtig, von Aerosolen, nicht von schleimigem Auswurf. Viren, die in Feinsttröpfchen stecken, die wiederum beim Sprechen und auch beim normalen Atmen ausgestoßen werden. Die, wenn sie klein und leicht genug sind, über Stunden in der Luft schweben und vom nächsten Menschen, der in diesen Raum tritt, eingeatmet werden können.

Als Kurzfassung: Wo Atemluft durchgeht, gehen diese Feinsttröpfchen mit den Viren auch durch. Das ist Strömungsmechanik, Naturwissenschaft. Die Atemluft geht entweder durch den Maskenstoff durch, oder an den Seiten an der Maske vorbei. Anders geht es nicht, wenn man nicht ersticken will. Die Feinsttröpfchen, potentiell mit Viren, gehen zwangsläufig den selben Weg.
Aber auch Aerosol-Fachleute sagen etwas anderes? Nun, eine kleine Gruppe von drei führenden Aerosolwissenschaftlern haben es in einem dringenden Schreiben an die Bundeskanzlerin genau so gesagt wie ich. Die feinsten Tröpfchen, die über Stunden in der Luft stehen bleiben können, sind
5 Mikrometer (millionstel Meter) klein oder noch kleiner. Für sie gilt das. Dann kommen andere Aerosol- Fachleute und sagen, Aerosole können auch Partikel enthalten, die 100 Mikrometer groß sind. Diese werden von (guten) Masken abgefangen. Dies sind dann jedoch politische Aussagen, um der Regierungshaltung zu entsprechen. Diese großen Tropfen können zwar tatsächlich zumindest teilweise im Stoff der Masken zurückgehalten werden. Dies sind aber die größeren Tröpfchen, die sowieso innerhalb von Sekunden oder Minuten in der Luft zu Boden sinken. Sie sind daher, außer im Gedränge z.B. in der überfüllten U-Bahn, für uns nicht gefährlich, weil wir sie im Normalfall gar nicht mehr einatmen können. Sie liegen ja am Boden. Die kleinen Feinsttröpfchen, die in der Luft schweben bleiben, die wir einatmen, das sind die gefährlichen, und die gehen durch die Masken durch wie Mücken durch einen Maschendrahtzaun.
Wir könnten uns luftdichte Plastiktüten über den Kopf ziehen. Diese würden die Feinsttröpfchen mit den Viren abhalten. Aber sie würden natürlich auch die Atemluft abhalten. Dies würde also nicht lange gut gehen. Wir bekommen das eine nicht ohne das andere.